Ballett

Das beste Tanz-Körpertraining.
Wir arbeiten nach der klassischen Waganowa und Tarassow Methode.
Ballett ist harte Arbeit. Training, Training und Training sind gefragt. Möchte man es irgendwann perfekt können, sollte man schon als Kind damit anfangen.
Aber auch als Erwachsener ist es nie zu spät. Übungen an der Stange, Spagat, Pirouetten, Sprünge – und schließlich der Tanz auf den Fußspitzen. Geübt werden stets Grundpostionen, das tägliche Brot eines Balletttänzers. Erst für einen Auftritt erlernt er eine Choreographie, die sich aus den verschiedenen Basiselementen zusammensetzt.

Ballett Hintergrundwissen.

Die Geschichte des Balletts begann im 15. und im 16. Jahrhundert zunächst in Italien und danach in Frankreich. Viele der Bezeichnungen von Basisbegriffen sind daher auch heute noch in diesen beiden Sprachen formuliert. Zu dieser Zeit war Ballett noch keine eigenständige Kunstform, sondern eher Unterhaltung und Zeitvertreib an fürstlichen Höfen. Lange war es ausschließlich Männern vorbehalten.

Um 1760 herum kam man auf die Idee, mit Hilfe der ausdrucksstarken Ballettfiguren Dramen zu erzählen. Da das Drama als höchste der dichterischen Gattung galt, erfuhr das Ballett dadurch eine starke Aufwertung – als Handlungsballett. Der klassisch künstlerische Bühnentanz, als den man ihn heute kennt, erlebte schließlich im 19. Jahrhundert seine Blütezeit, ganz besonders in Russland. Weltbekannte klassische Stücke wie „Schwanensee“ und „Der Nussknacker“ entstanden. Eine der bis heute bekanntesten Balletttänzerinnen erlangte damals Weltruhm: Anna Pawlowa. Um 1900 versuchten Ausdruckstanz und Modern Dance das Ballett mit seinen starren Regeln abzuändern und aufzubrechen. Unter dem Begriff des zeitgenössischen Tanzes entwickelten sich so neue Darstellungsformen. Seit Mitte der 1950er Jahre ist das Ballett nach russischer Tradition dennoch fester Bestandteil westeuropäischer Bühnen. Es bildete den Gegenpol zum moderneren Tanztheater.

Und jeder hat sie doch schon mal irgendwo gesehen, die scheinbar nur so über die Bühne schwebenden Tänzerinnen und Tänzer – die Frauen häufig im Tutu, dem typischen steif abstehenden Tüllrock, die Männer in blickdichten Strumpfhosen. Beim Staunen über so viel Leichtigkeit geht eines schnell vergessen: das tagtägliche Training, Training und Training.

Bekleidung:
Auch beim Ballett – Training ist die richtige Kleidung obligatorisch.
Ballettschuhe:
Ballettschuhe geben den nötigen Halt und sorgen für eine saubere Fußform. Zu einer ordentlichen Ballettstunde sollte man daher unbedingt ein paar Ballettschuhe mitbringen.
Ballettschuhe Leder:
Leder Schuhe haben den Vorteil, dass sie nicht so schnell kaputt gehen und sich der Fußform nach ein paar Stunden optimal anpassen. Nachteil, sie sind oft ein paar Euro teurer und man minimal mehr Kraft um den Fuß zu strecken, was vielleicht auch ein Trainings Vorteil sein kann.
Ballettschuhe Stoff:
Stoff Schuhe: haben den Vorteil, dass sie günstiger sind und sich anfühlen wie Socken. Sie müssen nicht eingetragen werden aber passen sich auch nur wenig an.
Nachteil sie reißen oft deutlich schneller.
Ballettschuhe Elastik:
Elastik Schuhe. Die neue Mode an Ballettschuhen. Schuhe welche komplett elastisch sind.
Dies ist geschmack – Sache der oft höhere Preis rechtfertigt nicht gleich die Eigenschaften der Dehnbarkeit. Gerade Anfänger oder Mittelstufe Tänzer sollten hier noch drauf verzichten, da der nötige Halt nicht gegeben ist.

Sohle:
Ballettschuhe gibt es mit verschiedenen Sohlen. Die getrennten Sohlen haben sich inzwischen durchgesetzt, da die Füße einfacher arbeiten können. Anfänger können aber auch heir auf ganze, durchgehende Sohlen zurückgreifen.

Oberteil/Trikot
Damen:
Das klassische Oberteil der Damen im Ballett ist das Trikot.
Ein Trikot wird ohne also beinfrei oder auf eine Ballett-Strumpfhose getragen.
Den Farben, Formen oder Applikationen sind hierbei keinen Grenzen gesetzt.
Einige Ballettschulen haben jedoch klare Farb und Mustervorschriften die es einzuhalten gilt um das gleiche Tanzbild im Unterricht zu erzeugen.
Wir haben keine Farb oder Formvorschrifften jedoch ist die klassische Ballettbekleidung zu wählen.
Die Schnittmuster der Trikots variieren von Panty über normal zu hoch geschnitten oder String Formen.
Hier wählt man die zum Körperbild best passende Form um ein langes Bein zu erzeugen.
Bei String-Bodys wird gerne noch eine kurze eng anliegende Panty drüber getragen.
Auch unsere Ballettlehrer erlauben Catsuits also Ganzanzüge.

Strumpfhose:
Kein Muss aber es wird gerne gesehen.
Hier beachte man, dass es sich um Tanzstrumpfhosen in speziell geeigneten Farben und Strapazierfähigkeit handelt.

Harre:
Die Harre müssen im Ballett hochgesteckt z.B. zu einem Dutt sein. Sie dürfen in keinem Fall herumfliegen und beim Tanzen stören.

Schmuck:
Schmuck ist beim Tanzen generell abzulegen, da er nur behindert und unnötige Verletzungsrisiken darstellt.

Unterwäsche:
Die Unterbekleidung sollte nicht am Trikot hervorragen.
Tanzunterwäsche oder normale String-Tangas sind hier zu wählen.
Solche Tanz-Strings werden schon seit Jahren von Balletttänzerinnen und Tänzern unter den Trikots getragen und gehören daher auch schon fast zur Pflicht.

Herren:
Herren Oberteile können eng anliegende T-Shirts sein.
Auch Bodys/Trikots sind gerne gesehen. Hier gibt es Pantytrikots (Für den Sommer zum Tragen ohne Hose) oder Tangatrikots mit passenden Strumpfhosen.

Hose:
Als Hosen können blickdichte Herren Tanz – Strumpfhosen in weiß, grau oder schwarz gewählt werden.
Auch Leggins sind in manchen Schulen geduldet aber nicht üblich.

Unterwäsche:
Ein Tanz-Suspensorium für Ballett ist die typische Unterbekleidung und dient dem Schutz und aussehen unter engen Hosen. Die Tanga form versteckt durchdrückende Nähte und sorgt für ein sauberes Auftreten.