Hip Hop

Hip Hop ist eine Tanzkultur, die in Amerika entstanden ist, vor allem in der South Bronx und New York. Nach Europa kam der Tanz Anfang der 1980er Jahre und konnte sich seitdem zunehmend etablieren. Als den Original-Hip Hop-Tanz bezeichnet man Bboying (durch die Medien bekannt als Breakdance). 

Es waren die 1970er Jahre, in denen Block-Parties organisiert wurden, auf denen verschiedene Künstler aus unterschiedlichen Elementen zu finden waren. Es gab die Graffiti-Künstler, die DJs (spielten die Platten), die MCs (Rapper), sowie die Bboys /-girls (breaken). Die Medien wurden darauf aufmerksam und wollten wissen, wie man all das zusammen nennt. DJ Afrika Bambaataa gab hierauf die Antwort: Hip Hop. Somit waren zwar die Elemente des Hip Hop schon früher vorhanden, der Name kam jedoch erst später.

Ferner gab es noch Social- / Party Dances, die zunehmend zur Familie der Hip Hop Tänze gehörten. Diese wurden Anfang der 1980er Jahre zu Choreos zusammengefasst und kamen in Form von Musikvideos nach Europa. Hier erhielten diese Tänze einen eigenen Namen: Hype Dance / New Jack Swing.

Darüber hinaus spielen Tänze aus Kalifornien und anderen Regionen eine entscheidende Rolle in der Hip Hop Kultur bzw. leisten einen großen Beitrag zur Größe des heutigen Hip Hop Vokabulars: Die etabliertesten Tanzformen sind in diesem Zusammenhang Locking und Popping. Locking wird als erster Streetdance bezeichnet, der es in die Medien geschafft hat und gilt als Basis der Hip Hop- bzw. Partytänze. 

Ein Name, der heutzutage aus den Chroniken der Hip Hop Geschichte nicht mehr wegzudenken ist: Niels Storm Robitzy (eine lebende Hip Hop & Urban Dance Legende), wohnhaft in Berlin.